Was ist umgekehrtes Lernen?
Umgekehrtes Lernen ist ein Bildungsansatz, bei dem der Unterricht oder die Vorlesungen in einem individuellen Lernraum (z. B. zu Hause) und nicht in einer Gruppenumgebung (wie einem Klassenzimmer) stattfinden. Bei dieser Methode lernen die Teilnehmer die Konzepte zunächst selbständig, in der Regel durch Online-Kurse oder aufgezeichnete Vorlesungen. Da diese Lerninhalte online zugänglich sind, können sie von verschiedenen Orten aus lernen, z. B. im Büro, zu Hause oder sogar auf dem Weg zur Arbeit. Im Anschluss an dieses Selbststudium üben die Teilnehmer das Gelernte in persönlichen Sitzungen mit ihren Kollegen und Ausbildern und wenden es an.
Nachdem Sie nun ein besseres Verständnis für das umgekehrte Lernen haben, lassen Sie uns die Vor- und Nachteile erörtern.
Vorteile des umgekehrten Lernens
Flexibilität
Begrenzte Zeit ist ein häufiges Hindernis, mit dem Mitarbeiter bei der Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen konfrontiert sind. Umgekehrtes Lernen löst diese Herausforderung, indem es die Notwendigkeit langwieriger persönlicher Vorlesungen beseitigt. Stattdessen dienen Online-Kurse als primäre Informationsquelle für die Lernenden. Diese Online-Kurse erfordern wesentlich weniger Zeit als das traditionelle Lernen von Angesicht zu Angesicht, da sie leicht in einen vollen Terminkalender integriert werden können und von überall und zu jeder Zeit zugänglich sind. Diese Flexibilität macht sie zur bevorzugten Lernform für viele Arbeitnehmer.
Personalisiert
Flipped Learning kann dem Weiterbildungsprogramm Ihres Unternehmens auf die Sprünge helfen, indem es Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, ihre Zeit dort zu verbringen, wo sie sie am meisten brauchen. In einer persönlichen Vorlesung müssen sich die Mitarbeiter im gleichen Tempo wie alle anderen bewegen und können sich nicht aussuchen, worauf sie sich konzentrieren wollen. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Mitarbeiter nur 24 Minuten pro Woche für die Weiterbildung zur Verfügung hat, ist es besonders wichtig, diese Zeit optimal zu nutzen. Flipped Learning ermöglicht es ihnen, selbständig zu lernen, und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Zeit mit Dingen zu verbringen, die sie nicht verstehen, und Dinge zu beschleunigen, in denen sie ein Profi sind.
Förderung des aktiven Lernens
Flipped Learning gibt den Mitarbeitern die Kontrolle über ihr Lernen. Es liegt in ihrer Verantwortung, sich das Wissen anzueignen, das sie brauchen
Flipped Learning ermutigt die Mitarbeiter, eine aktive Rolle in ihrer Ausbildung zu übernehmen. In traditionellen Lernumgebungen ist der Ausbilder dafür verantwortlich, zu entscheiden, welche Informationen weitergegeben werden sollen, und sicherzustellen, dass sie verstanden werden. Dies kann dazu führen, dass sie sich während der Vorlesungen nicht mehr engagieren. Beim umgekehrten Lernen haben die Mitarbeiter die Kontrolle über ihr Lernen. Es liegt nun in ihrer Verantwortung, sich das benötigte Wissen anzueignen. Die Verlagerung der Inhalte von Vorlesungen auf Online-Kurse bietet mehr Komfort und ermöglicht es den Lernenden, sich effektivere Notizen zu machen und sich beim Lernen besser zu konzentrieren.
Förderung des praxisorientierten Lernens
Beim "Flipped Learning" wird die Kontaktzeit mit Ausbildern und Gleichaltrigen genutzt, um das Gelernte praktisch anzuwenden. Theoretisches Wissen bezieht sich auf Fakten, Theorien und Argumentation. Praktisches Wissen hingegen basiert auf praktischen Bemühungen und Aufgaben. Umgekehrtes Lernen bedeutet, dass die Studierenden die Übungszeit nutzen können, um an diesen praktischen Fähigkeiten zu arbeiten, anstatt in einer Vorlesung zu sitzen. Ein Beispiel: Jemand würde sich das Wissen über Fußball, wie die Geschichte und die Regeln des Spiels, selbst beibringen. Aber dann würde er Zeit mit seinem Trainer und seinem Team verbringen, um den Sport tatsächlich zu praktizieren! Flipped Learning sorgt also dafür, dass das Gelernte in der täglichen Arbeit angewendet wird.
Kostenreduzierung
Die Weitergabe von Wissen durch persönliche Schulungen ist kostspieliger als flippiges Lernen. Bei Präsenzschulungen fallen zusätzliche Kosten für die Einstellung eines externen Trainers, Reisekosten für den Trainer und die Mitarbeiter (wenn sie von verschiedenen Standorten aus pendeln), Ausfallzeiten und einen Veranstaltungsort an. Beim "Flipped Learning" erledigen die Mitarbeiter den Großteil der Arbeit selbst, so dass all diese Kosten stark reduziert werden!